Peter Zellmann
 

Beitragsarchiv

28. Mai 2019

Sehr geehrte Besucher!

In diesem Beitragsarchiv finden Sie alle bis Mai 2019 auf dieser Seite veröffentlichten Beiträge.

Aktuelle Themen zu meiner Forschungsarbeit finden Sie ab nun auf der Webseite des Instituts für Freizeit- und Tourismusforschung unter www.freizeitforschung.at:

Institut für Freizeit- und Tourismusforschung


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Die Zukunft braucht Konsens statt Kompromiss

08. Juni 2018
BM Heinz Fassmann am 8.6.2018 in der „Presse“:
„In der Deutschförderklasse erfolgt eine fokussierte Deutschförderung und in der Regelklasse ein ergänzender Unterricht in weniger sprachsensiblen Fächern.“
Und genau das ist der Fehler, weil nicht konsequent genug und eröffnet den Gegnern damit „die Chance zum Konter“.
Deutsch können (lernen) vor jeder Art von Regelunterricht! Möglichst schnell, Kinder lernen das in wenigen Monaten und können bald in die integrationsfördernde Regelschulklasse wechseln, jeweils am Semesterbeginn. Das kostet freilich Geld!
Alles andere kostet auf lange Sicht aber noch mehr…

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Österreich 2030

06. Mai 2018

Genug debattiert und „wahlgekämpf“. Schluss mit Ideologiestreit und parteipolitischen links/rechts Gezänk. Für eine positive Zukunft unserer Gesellschaft gibt es 5 ganz klare Leitlinien:

  1. Ein bedingungsloses Grundeinkommen
  2. Keine Besteuerung von Arbeit (Einkommenssteuer) mehr
  3. Alle staatlichen Aufgaben werden über Konsumsteuer (Umsatzsteuer) finanziert
  4. Schule ist ganztägig (bis 16 Uhr).Es gibt keine Schultasche, Hausübungen und Nachhilfestunden mehr
  5. Die Trennung nach der „Grundschule für alle Kinder“ findet mit 14 statt.                           

Zeithorizont für die Umsetzung: 2030

Manche andere Themen sind auch wichtig, sollten auf der politischen Agenda aber danach folgen: Das Wichtigste zuerst!
Für eine vertiefende Argumentation (Interviews, Vorträge, Seminare, Workshops…) stehe ich gerne zur Verfügung. 
Über Gegenkonzepte diskutiere ich gerne.


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Du hast FÜNF LEBEN!

04. Mai 2018

Gemeinsam mit Horst Opaschowski habe ich ein neues Buch geschrieben, das an die letzte Publikation „Was den Menschen wirklich wichtig ist“ (2017; Manz Verlag) anknüpft:

Einem langen Leben Sinn geben

Eine Revolution der Lebenszeit steht uns bevor: Die traditionelle Dreiteilung des Lebens in Ausbildung, Beruf und Ruhestand ist überholt. Jedes zweite Neugeborene ist in einhundert Jahren noch am Leben!

Nicht weniger als fünf Lebensphasen gibt es in einer Gesellschaft des langen Lebens:

  • Generation U20, die Generation Zukunft
  • Generation Ü20, die Generation Lebensplaner
  • Generation Ü40, die Generation BestAger
  • Generation Ü60, die Generation Lebenserfahrene
  • Generation Ü80, die Generation Beziehungsförderer

In jeder Lebenslage neue individuelle Ziele vor Augen zu haben wird zu einer lebenslangen Aufgabe.

Wir haben haben anhand von Repräsentativbefragungen erhoben, was den Menschen in Deutschland und Österreich „im Leben wirklich wichtig ist“. Ausgehend von den aufschlussreichen Ergebnissen haben wir mit unserem neuen Buch einen Wegweiser durch die Fünf-Generationen-Gesellschaft der Zukunft verfasst.

Einem langen Leben auch Sinn geben: das ist die Herausforderung für die heutigen und die kommenden Generationen!


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Ende der Ideologien, statt der Geschichte?

24. Oktober 2017

Verallgemeinerungen sind immer falsch, Vergleiche hinken und überhaupt könnte alles immer auch ganz anders sein. Fest steht, dass die Menschen ganz konkrete Vorstellungen von ihrer Zukunft haben. Diese habe ich in meinem im April 2017 erschienen Buch (Manz) „Die Zukunft die wir wollen“ klar dargelegt. Als Ergebnis einer Langzeitstudie. Der Termin war bewusst gewählt und sollte Denkanstoß für NR Wahlen im Jahr 2018 sein. Ein Wahlprogramm der Bevölkerung quasi. Es kam anders…

Parteien und ihre „Führer“ kümmern sich kaum um solche Bücher. Lesen kostet viel zu viel Zeit. Außerdem weiß man selbst genau was „die Menschen“ wollen. Stimmt immer, aber eben immer nur teilweise. Mein „Wahlprogramm einer nachgewiesenen 2/3 Mehrheit der Bevölkerung“ ist bei keiner Partei insgesamt zu finden. Da verläßt man sich auf Ideologien, erarbeitete Parteiprogramme, Wertekataloge, Leitlinien und Ähnliches. Mit Abstimmung (eventuell) der Mitglieder, aber immer ohne der Bevölkerungsmehrheit. Linke Parteien erleben daher aktuell ihren Niedergang. Rechte geben vor alles ändern zu wollen. Das genügt vorerst. Zumindest für Wahlen. Was ihnen auch zu denken geben sollte: Aktuell sind 85% der Bevölkerung mit der Politik allgemein unzufrieden, mit den Politikern 92%!

Statt Programme und Ideologien über Menschen zu stülpen sollte man die Zukunft der Gesellschaft gemeinsam mit ihr erarbeiten. Bottom up löst das top down Prinzip der Vergangenheit ab. Damit könnte Geschichte neu geschrieben werden….

 


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Streichen können ist nicht wählen

11. Mai 2017

Einheitslisten in denen nur Streichungen vorgenommen werden können sind im 21. Jahrhundert kein Mittel der innerparteilichen Meinungsbildung. Sie sind auch nicht wirklich demokratisch.

„Wer eine Abstimmung verliert, muss sich hinter den Sieger stellen…. aber die Scheu vor interner Demokratie stellt Parteien, die im demokratischen Wettbewerb stehen, kein gutes Zeugnis aus“ (Eric Frey, 2.5.2017) – derstandard.at/2000056880434/Wiener-SPOe-Abstimmungen-statt-Streichorgien


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Ein Problem, das für die Mehrheit längst keines mehr ist

03. Mai 2017

Zur „Salomon“ Debatte: Frauen und Männer sind unterschiedlich. Gott sei Dank! Aber selbstverständlich gleichberechtigt. Ist der Unterschied zwischen „“gleich“ und „gleichberechtigt“ wirklich so schwer zu verstehen bzw. umzusetzen?

https://m.kurier.at/meinung/sie-schaffen-das-auch-ohne-zweites-frauenvolksbegehren/260.983.112


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Unsere Integrationspolitik versagt

17. April 2017

Knappes Ergebnis in der Türkei für Erdogan’s Verfassungsänderung: Etwas mehr als 51% stimmten dafür. Was den Europäischen „Werteerklärern“ und den heimischen IntegrationspolitikerInnen zu denken geben sollte ist die Tatsache, dass „unsere“ Auslandstürken „unser“ Demokratieverständnis offensichtlich ablehnen und mit fast 75% (!) für das Präsidialsystem stimmten.

Wie die Wahl in der Türkei wohl ohne die Stimmen der Auslandstürken ausgegangen wäre?


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Zukunft ist Herkunft

25. Dezember 2016

Weil jede Zukunftsplanung mit einer Gedankenreise in die Vergangenheit beginnt sollten wir uns bewusst machen:

„Den älteren Menschen erscheint das Leben deswegen so kurz, weil sie die vielen Glücksmomente vielleicht zu wenig bewusst erlebt haben. Die übrig gebliebenen dann in der Erinnerung aneinandergereiht, ergeben das scheinbar kurze Leben“ (Peter Zellmann).


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EU Bürger von ihren Regierungen vertreten?

18. Dezember 2016

Bertelsmann Studie Europa: http://magazin.spiegel.de/SP/2016/8/143231570/index.html

Das überraschendste Ergebnis gibt es bei der Frage, an die Angela Merkel ihre ganze politische Reputation gehängt hat: ob Asylbewerber fair über Europa verteilt werden sollen. 91 Prozent der Deutschen und der Italiener wollen das, 89 Prozent der Spanier und auch 79 Prozent der Franzosen und 77 Prozent der Briten. Alles in allem sind das sagenhafte 79 Prozent aller Europäer und immerhin 54 Prozent in den osteuropäischen EU-Mitgliedstaaten. Diese überwältigende Mehrheit der Menschen will den Kurs der deutschen Kanzlerin mitgehen, gegen den sich ihre Regierungen stemmen.

Die Bürger Europas sind offenbar klüger, weitsichtiger, anständiger, als man ihnen zutraut. Nicht das Volk hat Angst, es sind die sogenannten Eliten, die sich fürchten. Die Bertelsmann-Studie zeigt: Die Menschen haben Mut. Politiker und manche Journalisten sollten ihnen den nicht rauben. Sie sollten sich ein Vorbild an ihren Bürgern nehmen.


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