Peter Zellmann
 

Demokratie und Zukunft

25. April 2016

„Wahl 2016“, 1. Durchgang, was ist passiert?
Knapp eine Million Menschen sind also (derzeit, 24.4., An.) der Meinung, dass Protest auf der Basis von Radikalisierung und Polarisierung ein guter Weg in die Zukunft Österreichs sind. Das ist ihr gutes Recht. Jetzt haben gut 5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher am 22.5.2016 die Möglichkeit zu zeigen, dass sie das anders sehen, oder eben nicht. Das ist Demokratie und die müssen viele von uns noch lernen. Die „stimmenstärkste“ Partei sind seit langem die Nichtwähler. Das ist unser eigentliches Problem. It’s the policy, stupid.


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Zukunft ist Bildung

19. April 2016

Die Grundlage aller Zukunftsdiskussionen ist die Erkenntnis, dass die Bildung das Fundament jeder Gesellschaft ist. Was wir nun aber für viele junge Menschen brauchen ist keine höhere, sondern vor allem eine andere Art von Qualifikation. Ansonsten produziert unser Bildungssystem für die Zukunft arbeitslose Akademiker. Diese neue Qualifizierung muss auf allen Ebenen des Schulsystems statt finden, von der Volksschule bis zur Universität. Sie muss aus einem annähernd gleich wichtigen Mix aus Wissenvermittlung (Fachkompetenz), Medienkompetenz (Informationssicherheit) und Persönlichkeitsentwicklung (Empathie) bestehen. Die Digitalisierung wird zwar alle Lebensbereiche erfassen, die Komponente der personenbezogenen Dienstleistung wird aber weit in die Bereiche der Industrie und des produzierenden Gewerbes hineinreichen. Auch und gerade App-Entwickler brauchen emphatische Kompetenz. Sie wird zum eigentlichen Alleinstellungsmerkmal und damit zur wichtigen Wertschöpfungskomponente. Auf diesem Weg entsteht die neue Arbeitswelt und damit neue Arbeitsplätze.

Wird fortgesetzt…..

 


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Zukunft braucht Sicherheit

07. April 2016

Egal ob über Schulreform, Arbeitslosenstatistik, Pensionsausgaben, Spitalskosten, Staatschulden…. (in frei assoziierter Reihenfolge) – alle reden mit, keiner kennt sich wirklich aus.

Das gilt zu einem nicht unwesentlichen Teil auch für die immer größer werdende Expertenschar. Da werden Begriffe verwendet, verwechselt und manchmal auch bewusst manipulativ eingesetzt. Man will die eigene Botschaft, meist eine „Ideologie“, oft auch nur ein „Geschäft“ durchsetzen.

Erst wenn Begriffe die man verwendet vorher klar definiert und allen Diskussionsteilnehmern in dieser Definition bekannt sind, macht eine Auseinandersetzung darüber überhaupt erst Sinn. Das wäre aber die Voraussetzung für jeden wirklich zukunftstauglichen Konsens.

Ein Beispiel dafür findet sich auf orf.at (vom 1.4. 2016): Sinn und Unsinn bei Vergleichen der Arbeitslosenzahlen

Haben Sie es in dieser Eindeutigkeit und damit Unvollständigkeit der jeweils eigenen Beurteilung gewusst?


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